Vorwort

Wir helfen einem Menschen mehr, wenn wir ihm ein günstiges Bild
seiner Selbst vorhalten, als wenn wir ihn unablässig mit
seinen Fehlern konfrontieren.

Albert Camus

 

Zu den allgemeinen Bildungszielen des WBG gehört es, die Schülerinnen und Schüler auf eine der wichtigsten Lebensentscheidungen vorzubereiten: Auf die Weichenstellung zur beruflichen Zukunft, zum Studium oder zur Ausbildung.  Die derzeitige berufliche Orientierung junger Menschen ist angesichts zunehmend fragmentierter Berufsbiografien durch die Forderung nach einer Berufswahlkompetenz geprägt, die Jugendlichen nicht nur den aktuellen Übergang von Schule in die Berufs- bzw. Studienwelt ermöglicht, sondern den Menschen als basale Kompetenz während des gesamten Berufslebens zur Verfügung stehen muss.

 

Kernbereiche der beruflichen Orientierung

Die vielfältigen Module der beruflichen Bildung sind vier Kernbereichen zuzuordnen.

 

 

 

 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

hier findet hier viele wichtige Termine zur beruflichen Orientierung am WBG oder in der Region.

Wer an einem Hochschulinformationstag oder Schnupperstudium teilnehmen möchte, kann sich für einen Studientag bei seinem/r Tutor/in bzw. Klassenlehrer/in befreien lassen.

Zu einigen Veranstaltungen fahren die TGs gemeinsam.

 

2018

11./12. September

Hochschulinformationstag 
Leibniz-Universität Hannover

Du interessierst dich für ein Studium in Hannover? Du möchtest mehr über das Studienangebot der Hannoverschen Hochschulen erfahren das für dich passende Studienfach finden und Informationen über das Bewerbungsverfahren bekommen? Beim HIT bekommst du Antworten auf deine Fragen rund ums Studium. Lerne die Leibniz Universität Hannover mit ihren über 180 Studiengängen sowie die anderen Hochschulen der Stadt kennen

https://www.hit.uni-hannover.de/

 

  

2019

  

07. Februar

HIT Hameln - Das Übermorgen denken

Gib es zu: So richtig klar ist es Dir doch nicht, was da nach der Schule auf Dich zukommt. Selbst wenn Du gerade ein Ziel hast - lässt sich das tatsächlich realisieren oder gibt es vielleicht doch noch etwas Besseres? Auf dem Hochschul-Informations-Tag der Bundesagentur in Hameln  findest Antworten auf Fragen wie z.B.: „Wie finde ich das passende Studium oder den passenden Beruf? Welche Schwierigkeiten erwarten mich im Studium, wie sind die Zulassungschanchen? Soll ich eine Ausbildung oder Studium beginnen? Universität oder Hochschule? Studieren im In- und/oder Ausland? Kann ich auch heimatnah lernen oder Karriere machen? Wie kann ich dual studieren?

www.Hit-Hameln.arbeitsagentur.de

   

 

 

Die Weichen für die Wahl eines Studiums oder einer Berufsausbildung werden bereits in der Schulzeit gestellt. Viele von euch haben bereits schulinterne und externe Angebote wahrgenommen, sind sich aber dennoch unsicher, welches der richtige Weg ist. Viele von euch beschäftigen sicherlich Fragen wie:

  • Was passt zu mir – Studium oder Ausbildung?
  • Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
  • Wo finde ich Informationen?
  • Wie funktioniert Uni eigentlich?

Bei der Beantwortung dieser Fragen möchten wir euch mit dieser AG unterstützen, individuelle Antworten zu finden. Im Unterschied zu einer Beratung werden hier keine konkreten Tipps oder Ratschläge gegeben; ihr sollt euch besser kennenlernen, eigenständig Informationen einholen, selbstständig Strategien entwickeln und aktiv an den Vorstellungen eurer beruflichen Zukunft basteln. Die konkreten Inhalte werden nach den Interessen der Teilnehmer ausgerichtet.

Nach einer IST-Analyse eurer aktuellen Situation schließt sich eine SOLL-Analyse eurer konkreten Ziele an. Abgerundet wird die AG mit Recherchen berufsrelevanter Informationen sowie durch die Planung und Durchführung von Exkursionen, Experteninterviews und Betriebserkundungen.

Aufgrund der intensiven Arbeit mit den einzelnen Teilnehmern ist die Zahl auf 12 Personen begrenzt. Sollte die Gruppe zu groß werden, kann das Coaching auf zwei Gruppen für das 1. bzw. 2. Schulhalbjahr aufgeteilt werden. Durch die Exkursionen und Testverfahren können Kosten in Höhe von ca. 25,- Euro entstehen.

Die Vorbereitung und die Durchführung des Betriebspraktikums stehen im Zentrum des 10. und 11. Jahrgangs. Im Fach Deutsch machen sich SuS mit Bewerbungsschreiben vertraut. Die Notwendigkeit, sich selbst auf das Betriebspraktikum zu bewerben, wird so optimal vorbereitet. Zum Teil werden auch Trainer und Experten aus der Wirtschaft und Verwaltung eingebunden. Durch Kooperationen mit lokalen Unternehmen (u. a. AOK, Kaufland, Sparkasse, Volksbank) kann das WBG auf kompetente Ansprechpartner aus der Praxis zurückgreifen. Insbesondere muss der Trend zu Online-Bewerbungen aufgegriffen werden, die der klassischen Bewerbungsmappe nicht mehr entsprechen. Diese neuen Verfahren sind nicht nur überregional bei großen Konzernen wie VW und Continental, sondern auch regional bei der Volksbank Hameln-Stadthagen oder der Sparkasse Schaumburg mittlerweile Standard, sodass ein rechtzeitiges Kennenlernen und Einüben sinnvoll ist. Das Internetportal der Bundesagentur für Arbeit bietet hier sehr gute Tutorials zum Thema Bewerbungen, sodass die SuS selbstständig arbeiten können.

Im Fach PoWi stehen vor allem solche Aspekte der ökonomischen Bildung im Zentrum, die für die Vorbereitung und Bewältigung des Betriebspraktikums von Bedeutung sind. So werden hier bspw. die Themen Organisation eines Betriebes, Arbeitswelt und Berufsfelder, Unternehmen, Geschäftsideen, Jugendrecht und Jugendarbeitsschutzgesetz sowie dasSozialversicherungs- und Bildungssystem – auch curricular – eingefordert. Um die SuS auf ihr Praktikum einzustimmen, berichten ehemalige Praktikanten von ihren Praxiserfahrungen.

Ein wichtiger Kooperationspartner bei der beruflichen Orientierung ist die Bundesagentur für Arbeit. Ob individuell oder in Gruppen, die SuS werden durch unterschiedliche Aktivitäten und Angebote auf die Fragen der Berufsfindung vorbereitet.

 

BIZ am WBG

Unsere Berufsberaterin, Sabine Lucht, schlägt in jedem Schuljahr an zwei Tagen mit ihrem mobilen Berufsinformationszentrum am WBG die Zelte auf. Die SuS des Jg.s 9 ermitteln in Tests ihre beruflichen Interessen und recherchieren dann unter Anleitung von Frau Lucht im Internet zu ihren Profilen die passenden Berufe. All dies soll eine Entscheidung nicht nur für einen Praktikumsplatz anstoßen, sondern die SuS zu einer Auseinandersetzung mit ihren Berufswünschen allgemein anregen. Damit sind auch Vorüberlegungen für die Wahl von Schwerpunktfächern und für die Profilbildung in der Kursstufe verbunden. Im Nachhinein werden die Inhalte im Unterricht aufgegriffen, damit die SuS ihre Rechercheergebnisse reflektieren und gemeinsam mit der Klasse und der Lehrkraft über Konsequenzen und weitere Schritte zur Wahl des Praktikums im Besonderen und zur Berufswegplanung im Allgemeinen diskutieren können.

Berufs- und Studienberatung

Spätestens nach dem Betriebspraktikum und mit Eintritt in die Qualifikationsstufe stehen viele SuS vor einem Berg an Fragen zu ihrer Berufswegplanung, die die Lehrkräfte nicht beantworten können bzw. die die SuS nicht an ihre Lehrerinnen und Lehrer herantragen möchten. Um diesem Anliegen gerecht zu werden, bietet die Berufsberaterin des WBG, Sabine Lucht, regelmäßig ihre Sprechstunden am WBG an. Bei Bedarf können die SuS zusätzliche, individuelle Termine (telefonisch oder im BIZ) vereinbaren. In einer im Sekretariat ausliegenden Liste tragen sich Interessierte ein.

Studienfeldtest

Wenn die SuS sich ihrer Interessen und Fähigkeiten vergewissert haben und für sie bestimmte Studienfächer ganz oben auf der Wunschliste stehen, bietet sich die Chance, ihre persönliche Eignung für ein bestimmtes Studienfeld unter Beweis zu stellen. Im Laufe des 12./13. Jahrgangs haben die SuS die Möglichkeit, an dem so genannten Studienfeldtest teilzunehmen. Durchgeführt wird diese Aktion vom Berufspsychologischen Dienst der Bundesagentur für Arbeit. Die SuS melden sich verbindlich für ein Studienfeld an; zur Auswahl stehen dabei: Ingenieurwesen - Mathematik/Informatik – Medizin/Naturwissenschaften - Sprachwissenschaften – Jura – Wirtschaftswissenschaften. Am Ende des Tests erhalten die SuS ein Feedback über ihre Studierkompetenzen im angewählten Studienfeld.

Elternabend

Eltern spielen bei der Berufsorientierung eine herausragende Rolle. Sie sind neben Freunden die wichtigsten Bezugspersonen, Ratgeber und Vorbilder zwischen Schule und Beruf. Sie unterstützen ihre Kinder, das eigene Leben aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Sie motivieren, fördern, trösten und begleiten. Das heutige Studium oder die Ausbildung entsprechen aber nicht mehr den eigenen Erfahrungswelten. Wir möchten die Eltern bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen und bieten daher vor den Sommerferien einen Berufsorientierungsabend für die Eltern der SuS aus dem 10. Jahrgang an. Der Zeitpunkt hat sich bewährt, da die jungen Menschen im 11. Jahrgang ihr Betriebspraktikum absolvieren und sich für ein bestimmtes Oberstufenprofil entscheiden müssen. Die für unsere Schule zuständige Berufsberaterin Sabine Lucht, sowie der Leiter der Zentralen Studienberatung der Leibniz Universität Hannover, Martin Scholz, informieren und beraten zu den Themen Wege nach dem Abitur (Ausbildung oder Studium oder …) sowie über Bafög, Bewerbungen, Berufe etc.

 

Bei der richtigen Berufswahl - ob Ausbildung oder Studium - sind neben den eigenen Interessen und Noten in verschiedenen Fächern die eigenen Werte, Motive und Kompetenzen wichtig; man muss darüber hinaus auch die Selbst- sowie Fremdwahrnehmung der eigenen Stärken und Schwächen  refelktieren.

 

 

Berufswahltest 

Studytest

(Studienfeldtest)

Wenn die SuS sich ihrer Interessen und Fähigkeiten vergewissert haben und für sie bestimmte Studienfächer ganz oben auf der Wunschliste stehen, bietet sich die Chance, ihre persönliche Eignung für ein bestimmtes Studienfeld unter Beweis zu stellen. Im Laufe des 12./13. Jahrgangs haben die SuS die Möglichkeit, an dem so genannten Studienfeldtest teilzunehmen. Durchgeführt wird diese Aktion vom Berufspsychologischen Dienst der Bundesagentur für Arbeit. Die SuS melden sich verbindlich für ein Studienfeld an; zur Auswahl stehen dabei: Ingenieurwesen - Mathematik/Informatik – Medizin/Naturwissenschaften - Sprachwissenschaften – Jura – Wirtschaftswissenschaften. Am Ende des Tests erhalten die SuS ein Feedback über ihre Studierkompetenzen im angewählten Studienfeld.

SBO-Verfahren

Das Beratungs- und Förderzentrums (BFZ) der Berufsbildenden Schule (BBS) Stadthagen bietet ein auf die Interessen von SuS des 10. Jahrgangs abgestimmtes Kompetenzfeststellungsverfahren an. Die Durchführung erfolgt in den Räumen des BFZ. Das Verfahren richtet sich primär an SuS, die eher einen Ausbildungsberuf anstreben, als ein Studium aufzunehmen. Die persönlichen Stärken werden an fünf Stationen in ca. zwei Stunden festgestellt. Im Verfahren der Schulischen Berufs Orientierung (SBO) Schaumburg wird kein typisches Schulwissen abgefragt. Die Arbeitsaufträge auf den Stationen sind praktisch ausgerichtete und berufsrelevante Aufgaben aus den verschiedensten Berufsbereichen. Auf dem Prüfstand stehen Kompetenzen wie Sprache und Ausdruck; Musikalität und Rhythmik; Logik und Kombinatorik; Räumliches Sehen; Feinmotorik sowie Grobmotorik. Im Unterschied zu Testverfahren, die auch Selbsteinschätzungen einfordern, werden die SuS hier an den jeweiligen Stationen bei der Ausführung seiner Aufgabe von Experten beobachtet und bewertet. Am Ende erhalten die SuS ein persönliches Stärkeprofil und in einer direkt anschließenden Einzelberatung eine beruflich orientierte schriftliche Empfehlung.

 

Ansprechpartner/innen

Dr. Joachim S. Heise, AdL (Obmann Berufliche Orientierung)

Merle Globisch, StR‘ (Betriebspraktikum)

Thomas Jeske, StR (Fachobmann Politik-Wirtschaft)

 

Bei Fragen, Kritik und Anregungen gerne eine E-Mail an:

berufliche-orientierung@wilhelm-busch-gymnasium.de