Auszeichnungen des WBG

Das WBG ist Europaschule in Niedersachsen, da unseren Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Wissen über Europa vermittelt wird und vielfältig Möglichkeiten geboten werden, Europakompetenzen zu entwickeln sowie die Mehrsprachigkeit zu stärken.

Das WBG ist als Umweltschule in Europa ausgezeichnet worden.

Lions-Quest „Erwachsen werden“ ist ein Jugendförderprogramm für 10 bis 14-jährige Mädchen und Jungen. Es wird vorrangig im Unterricht der Sekundarstufe I vermittelt. Damit Lehrkräfte das Programm professionell in der Klasse umsetzen können, werden sie von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern in verschiedenen Seminaren praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet. Organisiert und betreut wird das Programm vom Hilfswerk der Deutschen Lions e. V. (HDL).

Am WBG wurde das Programm in ein schuleigenes Konzept für die Jahrgänge 5-9 umgearbeitet. In den Jahrgängen 5 und 6 steht den Lehrenden und Lernenden eine zusätzliche Schulstunde „Methoden- und Sozialtraining“ (MetSo) zur Verfügung. Neben dem Sozialtraining werden zusätzlich noch methodische Kompetenzen (Wie organisiere ich meinen Lernort? Wie lerne ich Vokabeln richtig? Wie strukturiere ich meine Lernzeit?) vermittelt. Eine Übersicht über das Konzept der Jahrgänge 5-9 ist ebenfalls auf der Internetseite des WBGs zu finden.

Das WBG wurde 2015 bereits zum zweiten Mal mit diesem „Qualitätssiegel“ ausgezeichnet und wird sich auch 2018 erneut um die Verleihung des Siegels bemühen. Diese Anerkennung motiviert uns auch weiterhin, aktiv mit diesem Konzept zu arbeiten, es stetig zu evaluieren und an die aktuellen Bedürfnisse der Schüler- und Lehrerschaft anzupassen.

Aufgrund unseres breiten Engagements im Bereich Informatik sind wir in das von der Region Hannover und der Stiftung Niedersachsen-Metall geförderte Schulnetzwerk Roberta aufgenommen worden.

Neben materieller Unterstützung bedeutet dies, dass Lernende und Lehrende an verschiedenen Workshops in der roboter-Fabrik in Hannover teilnehmen können. In diesem Zusammenhang erhaschen die SchülerInnen auch regelmäßig Einblicke in die universitären Forschungsgebiete und -objekte.

Durch diese Auszeichnung für engagierte Filmarbeit durch das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung darf sich das Wilhelm-Busch-Gymnasium seit 2014 „Referenzschule Filmbildung“ nennen.

Als Institution, die einen Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad organisiert und durchführt, sind wir als WRO-Partner anerkannt.

Seit Mai 2019 sind wir als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" anerkannt.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist eine europäische Jugendinitiative und ein entsprechendes Netzwerk. Nationale Koordinierungsstellen gibt es in Belgien, wo das Projekt entstand, den Niederlanden, Deutschland, Österreich und Spanien. Eine Schule mit Courage verpflichtet sich dazu, Projekte zum Thema Toleranz, Zivilcourage und gegen Rassismus durchzuführen und ganz generell gegen Diskriminierungen aller Art an Schule anzugehen um in einer Welt der Vielfalt gemeinsam eine entspannte und von gegenseitigem Respekt gekennzeichnete Atmosphäre zu schaffen.

Wer sich zu den Zielen einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bekennt, unterschreibt folgende Selbstverpflichtung:

1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.

2. Wenn an meiner Schule Gewalt geschieht, diskriminierende Äußerungen fallen oder diskriminierende Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, zukünftig einander zu achten.

3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule einmal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Die Schulgemeinschaft des Wilhelm-Busch-Gymnasiums steht dafür in der Vergangenheit und in der Zukunft ein - auch mit Unterstützung von Marja-Liisa Völlers, MdB, die unsere Schulpatin für das Projekt ist.

 

Das Wilhelm-Busch-Gymnasium ist 2019 als Digitale Schule von der Initiative "MINT Zukunft schaffen" ausgezeichnet worden. Die Ehrung als „Digitale Schule“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.

Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle vom WBG nachgewiesen wurden:

1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung.

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Digitale Bildung“ und wurden von Fachexperten und Wissenschaftlern der o.g. Verbände entworfen. Die Ehrung „Digitale Schule“ ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig.

 

„Die ausgezeichneten Schulen öffnen sich stärker und stärker für Informatische Bildung und die Digitalisierung. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, haben wir die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“,

sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Das Wilhelm-Busch-Gymnasium ist seit 2019 als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Niedersachsen steht unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Grant Hendrik Tonne und der Kultusministerkonferenz (KMK).

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Alle geehrten Schulen weisen nach, dass sie mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen.