Aktuelles aus den Fächern

Erstellt von Isabell Stahlhut | |   Robotik

Projekt-Tag: Robotik am Samstag

Freiwillig an einem Samstag in der Schule? Trotz strahlendem Sonnenschein?

WBG ermöglicht intensive Arbeit an Wettbewerbs-Robotern - über 60 SchülerInnen nehmen das Angebot an.

Verwunderte Blicke erntete vergangene Woche das Treiben im und am Wilhelm-Busch-Gymnasium: Rechneten Spaziergänger und Familien am Samstag mit einem menschenleeren Schulhof, trafen sie stattdessen auf über 60 SchülerInnen.

Sie alle waren der Einladung der Informatik-Lehrerin Isabell Stahlhut zu einem Robotik-Projekttag gefolgt: Sie nahmen freiwillig (!) die Chance wahr, über einen längeren Zeitraum an ihren Robotern zu arbeiten und sich mit Teams aus anderen Altersklassen, auch von anderen Schulen, auszutauschen. Denn nicht nur SchülerInnen des WBGs waren anwesend, sondern auch vom benachbarten Ratsgymnasium und der Grundschule Lauenhagen.

 

Die meisten von ihnen sind TeilnehmerInnen am World-Robot-Olympiad-Turnier, welches am 27.05.2019 am Wilhelm-Busch-Gymnasium ausgetragen wird. Dabei treten 37 Teams in drei Altersklassen zu verschiedenen Themen aus dem Gebiet „Smart Cities“ gegeneinander an. Der Wettbewerb ist im Bereich „Regular“ der größte in Niedersachsen. Die SchülerInnen und ihre Roboter kämpfen nicht nur um ihre Platzierungen an diesem Tag – sondern auch um drei Tickets zum Deutschlandfinale Ende Juni.

 

Andere Schüler arbeiteten am Samstag aber auch an der Aufgabenstellung des RoboCup Juniors: Einerseits das WBG-Team „Präzison“, das sich auf die Deutschen Meisterschaften vom 02.-05.05. in Magdeburg vorbereitet, andererseits aber auch deren Team aus 11.Klässlern, denen im nächsten Frühjahr tatsächlich die Lego-freie Teilnahme am Qualifikations-Turnier gelingen will.

Wohin man auch schaute – in der gesamten Etage war fleißiges Treiben zu beobachten: Von 3. Klässlern bis 11. Klässlern waren alle mit bauen, programmieren und Testläufen beschäftigt. Auch der WBG-eigene 3D Drucker wurde intensiv beobachtet und von den Schülern der Informatik-Wettbewerbs-AG bereitwillig erklärt.

Veranstalterin Studienrätin Stahlhut: „Ich bin begeistert, dass der Austausch zwischen den verschiedenen Altersgruppen so wunderbar gelingt: Die älteren zeigen den jüngeren Tricks und Kniffe in der Software und beim sinnvollen Einsatz der Bauteile. Gleichzeitig haben aber auch die jüngeren neue Ideen zur Lösung von Herausforderungen beigetragen, an denen die Älteren schon ein wenig länger arbeiten. Besonders freue ich mich auch über die große Hilfsbereitschaft aller Anwesenden. Auch wenn einige in zwei Monaten Konkurrenten sind, heute bilden alle ein großes Team, ein schulform- und schulübergreifendes Team.“

Abgerundet wurde der lange, arbeitsintensive Tag von einer Präsentationsrunde, in der auch Eltern die Roboter bewunderten: Jede Gruppe stellte den Fortschritt vor, welche Fortschritte sie an diesem Tag gemacht haben; welche Aufgaben ihr Roboter schon bewältigt; und woran sie in der kommenden Woche weiter arbeiten wollen.

Die abschließenden Fahrten auf dem Wettbewerbs-Parcours wurden kräftig mit Applaus unterstützt.

Mein persönlicher Applaus und Dank gilt allen Teilnehmern, den anwesenden Kollegen Martin Banser von der Grundschule Lauenhagen und Marc Flader vom RGS für die Unterstützung und ganz besonders Robert und Maximilian (Klasse 9d): Sie bearbeiten beide zur Zeit den Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz – obwohl sie für diesen Wettbewerb keine Roboter benötigen und daher weniger auf „Öffnungszeiten“ der Informatik-Sammlung angewiesen sind, waren auch sie von 9-16 Uhr anwesend und haben vielfach den Jüngeren bei Roboter-spezifischen Problemen weiter geholfen.

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Präsentationen in Abschlussrunde für alle drei WRO-Altersklassen
Fachsimpeln am 3D-Drucker