Bili – was ist das? Ist das was für mich?

Veröffentlicht in Unterricht

K800 IMG 20180809 WA0001Was ist Bili?

Bilingualer Sachfachunterricht am WBG bedeutet, dass man Erdkunde oder Geschichte auf Englisch hat. Die Unterrichtssprache, die Hausaufgaben und die Klassenarbeiten sind also auf Englisch. Es bleibt allerdings Erdkunde- oder Geschichtsunterricht, der dem normalen Curriculum der entsprechenden Sachfächer folgt. Die Leistung im Sachfach ist auch die Grundlage für die Benotung. Man erhält also in Bili Erdkunde eine Erdkundenote und keine zweite Englischnote. Natürlich sollte man sich im Englischen so sicher fühlen, dass man dem Unterrichtsverlauf folgen kann und auf Englisch mitreden kann. Die Sprachrichtigkeit darf nicht in die Note einfließen, Verständlichkeit wird allerdings vorausgesetzt.

Wann kann ich Bili wählen?

Das WBG bietet bilingualen Sachfachunterricht in den Fächern Erdkunde (freiwillig wählbar in Jahrgang 7 und 8) und Geschichte an (freiwillig in Jahrgang 9 und 10). Dieser Unterricht ersetzt dann für die entsprechenden Schülerinnen und Schüler den deutschen Erdkunde- oder Geschichtsunterricht und findet parallel zum deutschsprachigen Unterricht statt.

Wie lange verpflichte ich mich durch die Wahl zur Teilnahme?

Man wählt Bili schuljahresweise. Das heißt, wem es in Jahrgang 7 nicht gefallen hat, der kann in Jahrgang 8 wieder auf deutschsprachigen Unterricht umsteigen. Wer sich später entschließt, Bili mal auszuprobieren, kann zu Beginn jedes Schuljahres einsteigen, ohne vorher schon Bili gehabt zu haben.

Stellst du in den ersten zwei Wochen fest, dass du dir Bili doch nicht zutraust, kannst du noch in den normalen Unterricht wechseln.

Wer wählt Bili?

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Spaß an der englischen Sprache haben und dem jeweiligen Jahrgang entsprechend über solide Kenntnisse verfügen. Zwar erweitern Bili-Schüler automatisch ihre Englischkenntnisse, aber als Englisch-Nachhilfestunde ist Bili ungeeignet.

K800 IMG 20180809 WA0004Ist das nicht trotzdem zu schwer und macht viel Arbeit?

Wir benutzen speziell auf Bili abgestimmte Lehrbücher. Diese enthalten Vokabel- und Formulierungshilfen, wie ihr sie aus euren Englischbüchern kennt. Außerdem wird viel mit Bildern gearbeitet. Und dann gibt es ja auch noch die Lehrkraft, die niemandem den Kopf abreißt, wenn es Startschwierigkeiten gibt.

Am Anfang muss man sicherlich ein paar Vokabeln mehr lernen als im deutschsprachigen Unterricht. Allerdings müssen ja auch dort „Vokabeln“ gelernt werden – oder hatte jemand den Begriff „innertropische Konvergenzzone“ im deutschen Vokabular? Langfristig baut ihr durch Bili einen differenzierten Wortschatz im Bereich Geographie, Umwelt, Politik und Geschichte auf, von dem ihr auch im Fach Englisch sehr profitiert. Aber, ja, es macht ein bisschen mehr Arbeit. Das muss man wollen. Andererseits sind Erdkunde und Geschichte so genannte „Nebenfächer“ oder „Kurzfächer“, deren Arbeitsintensität auch in Bili nicht an ein Langfach wie Mathe oder Deutsch heranreicht.

Wer unterrichtet mich?

Bilingualer Sachfachunterricht wird von Lehrkräften erteilt, die eine Lehrbefähigung für Englisch und das entsprechende Sachfach haben. Am WBG sind das für Erdkunde Frau Dix und für Geschichte Frau Stadtsholte, Frau Weißbarth und Herr Wolter.

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Mittelstufenorchester spielt "fiskuß"-Auftakt

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2018fiskussUnter einem großen offenen Zirkusdach lieferte das Mittelstufenorchester am Sonntag den  Auftakt zum allseits bekannten "fiskuß" im Stadthäger Schlosspark. Es erklangen wunderschöne Melodien von Andrew Lloyd Webber und Leonard Bernstein. Zum Abschluss des Platzkonzertes schickten die jungen Musiker unter der Leitung von Stefan Berger die Zuhörer beschwingt und "happy" in den bunten Sonntagnachmittag am Schloss - mit dem gleichnamigen Song von Pharell Williams.    

 

Zum Sieg gehüpft

Veröffentlicht in Mathematik

kanguru2018Es wurde fleißig gerechnet und geknobelt in den Jahrgängen Fünf bis Sieben, die sich in guter WBG-Tradition dem Känguru-Wettbewerb der Mathematik stellten. Der Erfolg blieb nicht aus:  Jeweils drei erste, zweite und dritte Preise durfte Organisatorin Silke Höhn-Witte in diesem Jahr verteilen. Die Spitzenreiter 2018 heißen Georg Gallmeier (Jg. 5), Mattis Harder und Carlotta Tilgner (beide Jg. 6). Carlotta schaffte außerdem den weitesten Känguru-Sprung der Schule. Das bedeutet, sie hatte die meisten Aufgaben in Folge richtig gelöst. Insgesamt haben bundesweit etwa 900.000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen.

Skifreizeit im Zillertal: 2 Talabfahrten + 12 Sesselbahnen = 7 Tage Spaß

Veröffentlicht in Sport

K800 IMG 0513Auch dieses Jahr machten sich wieder 54 Schüler und Schülerinnen und 6 Erwachsene auf dem Weg ins Skigebiet Hochzillertal. Unter der Aufsicht von Herrn Francke, der mittlerweile schon zum 12. Mal mitfuhr, und Frau Görlich verbrachten wir sieben schöne Tage im Gasthaus Brücke in Kaltenbach. Nach einer neunstündigen Busfahrt nach Österreich und ein paar Stunden Aufenthalt im Gasthof Brücke konnten wir unsere Ski- und Snowboardausrüstung ausleihen. Am nächsten Tag ging es dann für die Anfänger schon mit dem Snowboard- und Skikurs los, während die schon fortgeschrittenen Skifahrer und Snowboarder in Kleingruppen die Pisten erkunden konnten.

"Innotruck": Wissenschaft zum Anfassen

Veröffentlicht in Physik

innotruck2018 "Da parkt ein Riesenlaster auf dem Schulhof! Darf der das??" Das mag sich mancher kurz vor den Osterferien gefragt haben. Ja, der "Innotruck" - so hieß das beeindruckend große Fahrzeug - hatte eine Sondererlaubnis. Physiklehrer Rüdiger Weiß hatte ihn nämlich extra bestellt. Am 15. und 16. März hatten deshalb Schülerinnen und Schüler des WBGs die Gelegenheit, an verschiedenen Workshops des Innotruck-Teams teilzunehmen und das Innenleben des Giganten kennen zu lernen: Über 80 Exponate  aus Hightech und neuester Forschung zum Anfassen und Ausprobieren.