K800 Flaggen

Das Austauschkonzept des Wilhelm-Busch-Gymnasiums

Globalisierung – ein Begriff, der nicht nur das Schulleben, sondern auch das Leben junger Menschen im Allgemeinen prägt, zum Beispiel bei Reisen in andere Länder. So stellt sich in den Gesprächen mit den Schülern oft heraus, dass diese viel in der Welt herumkommen. Fragt man dann allerdings näher nach, so beschränken sich die Erfahrungen zumeist auf das Besuchen touristischer Gegenden in den verschiedenen Ländern - zum persönlichen Anwenden der Sprache und der hautnahen Begegnung mit der Kultur des Landes kommt es meist aber nicht.

Gerade das ist es aber, was das Wilhelm-Busch-Gymnasium im Allgemeinen und der Fremdsprachenunterricht im Speziellen fördern möchten: Eine allumfassende Begegnung mit der Fremdsprache als integrativen Bestandteil und Idee des Fremdsprachenunterrichts. Dies geschieht immer auch zu einem gewissen Grad im Unterricht selbst, die wirkliche Begegnung wird aber erst durch einen „realen Kontakt“ mit den Menschen und Kulturen des jeweiligen Landes gewährleistet. Deshalb verfolgt das WBG seit vielen Jahren das Konzept der Austausche und versucht auf diese Weise, den Schülern eine große Vielfalt an Austauschen mit verschiedenen Ländern anzubieten. Darüber hinaus erwies sich der Kontakt mit anderen Kulturen in den letzten Jahren auch als gewinnbringende Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung, die so im Alltag sicherlich nicht zu finden ist. Gerade darin ist begründet, warum es unserer Schule wichtig war, ein Romprojekt ins Leben zu rufen, um diese Ansprüche auch für Latein erfüllen und hier eine andere Art des Erfahrens erlebn zu können. Damit möglichst vielen Schülern die Möglichkeit geboten werden kann, an einem Austausch bzw. Projekt teilzunehmen, wurde ein entsprechendes Konzept entwickelt:

Die Schüler haben in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 generell die Möglichkeit, an Austauschen in der ersten Fremdsprache Englisch oder der zweiten Fremdsprache Französisch, Latein und Spanisch teilzunehmen – abhängig davon, welche Fremdsprache sie lernen.

Im 7. Jahrgang wird schwerpunktmäßig der Niederlandeaustausch angeboten.

In den Jahrgängen 8 und 9 ist dann eine Teilnahme an maximal zwei Austauschen bzw. einem Austausch und dem Romprojekt möglich. (Dies sind die Jahrgänge, die dabei schwerpunktmäßig angesprochen werden. Sollte auch in anderen Jahrgängen Interesse bestehen, bitten wir um direkte Ansprache der jeweiligen Austauschleiter.) Allerdings kann ein Schüler nicht an zwei Austauschen derselben Zielsprache teilnehmen – dies betrifft dabei vor allem den Austausch mit Finnland und England. Der Niederlandeaustausch ist von dieser Regelung ausgenommen. Das bedeutet somit insgesamt, dass jeder Schüler an einem Austausch der ersten Fremdsprache Englisch und einem Austausch der zweiten Fremdsprache bzw. dem Romprojekt teilnehmen kann. Die Reihenfolge ist dabei variabel. Ein mögliches Beispiel wäre somit:

7. Klasse. Niederlande >> 8. Klasse Spanien >> 9. Klasse: England

 

Im Jahrgang 10 sind abschließend die Austausche mit Polen, Indien und den USA vorgesehen. Die Regelung für die Jahrgänge 8 bis 9 gilt hier nicht mehr.

Auf einen Blick sieht unser Konzept wie folgt aus:

Schwerpunktmäßige Klassenstufe

Austauschangebot

Sprache

Ansprechpartner

7

Niederlande

Englisch

Stadtsholte

8/9

Spanien

Rom-Projekt

England

Finnland

Spanisch

Für Lateinschüler

Englisch

Englisch

Lükemeier

Brandt, Müller

Weißbarth, Dix

Kölling, Nussbaum

10

Polen

Indien

USA

Model United Nations Projekt

Englisch

Englisch

Englisch

Englisch/ Deutsch

Nowak, Lucke

Pusch, Landeck

Antonczyk

Hentschel

11

Polen

USA

Praktikum in England

Englisch

Englisch

Englisch

s. o.

s. o.

Weißbarth

12

Praktikum in England

Englisch

s.o.

Sollte die Anmeldezahl die Kapazität des Austausches bzw. des Projektes übersteigen, wird eine sinnvolle Auswahl anhand unterschiedlicher Kriterien, wie z. B. der Gewichtung „Junge-Mädchen“, der Klassenstufe oder aber der sinnvollen Zusammensetzung der Partner, getroffen.

Eine genaue Präsentation der einzelnen Austausche bzw. des Projekts können Sie durch Anklicken des jeweiligen Austausches auf dieser Seite aufrufen. Dort wird zu gegebener Zeit auch das Anmeldeformular mit dem dazugehörigen Steckbrief zum Download zu finden sein. Da die Anmeldezeitpunkte von Austausch zu Austausch unterschiedlich sind, ist hier eine konkrete Nennung der Daten nicht möglich. Wir Austausch- und Projektleiter informieren aber zusätzlich die Schüler, ebenso wie auch auf der Homepage zu gegebener Zeit auf die Anmeldezeiträume verwiesen wird.



„Engagierte Gesellschaft mit vielen Tupperdosen“: Polnische und englische Schüler zu Gast am WBG

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2017EnglandInternationales Flair herrscht zurzeit auf den Gängen des Wilhelm-Busch-Gymnasiums, denn gleich zwei Austauschgruppen mit viel Tradition sind zu Besuch. Die Partnerschaft mit der Saltash Community School im Südwesten Englands besteht seit dem Jahr 2000, die mit dem 3. Lyzeum Helden der Westerplatte aus dem polnischen Danzig seit 2009.  

Musik verbindet: WBG-Orchester in den Niederlanden

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orchester2017Das Mittelstufenorchester konnte vor den Osterferien während der “International Week” in Steenwijk (Niederlande) bei einem beachtlichen Auftritt auf der “Session Night Live” überzeugen. Die etwa 40 MusikerInnen um ihren Musiklehrer Stefan Berger nutzten den Austausch mit unserer Partnerschule RSG Tromp Meesters um dort ihr Können zu präsentieren. Die niederländischen Partner waren voller Begeisterung, dass sie ein so großes Orchester für den Musikabend in der großen Stadthalle “De Meenthe-Theatre” von Steenwijk gewinnen konnten. Neben Ausschnitten aus dem Musical „Annie“ spielten die WBGler Musik aus dem Film „Frozen“ und natürlich „ Happy“ von Pharell Williams. Dabei wurde spontan die Kooperation mit der Big Band der Von-Zumbusch-Gesamtschule aus Herzebrock-Clarholz (NRW) geboren und zusammen musiziert – Musik verbindet eben!

Zu Beginn des Austauschs kamen die holländischen SchülerInnen am Montag (03.04.) zu Besuch nach Stadthagen und wurden bis Mittwoch in den Familien der MusikerInnen untergebracht. Gemeinsam fuhren wir am Mittwoch zusammen mit Frau Stadtsholte und Frau Krömer-Spier zur “International Week” nach Steenwijk, wo wir herzlich im Rathaus der Stadt empfangen wurden. Neben Ausflügen, verschiedenen Projekten und Shoppingtouren stand natürlich auch Musik auf dem Programm. Am Freitag ging es leider schon wieder nach Hause. Ein (musikalisches) Wiedersehen wünschen sich alle Beteiligten ausdrücklich.

 

Finnlandaustausch bei angenehmen -1 Grad

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K800 artikelEine lange Tradition führte dieses Jahr erneut eine Gruppe von 33 Schülern unserer Schule mit dem Bus über Dänemark und Schweden – mit einem Zwischenbesuch Stockholms - in den hohen Norden nach Finnland. Wie auch in den vergangenen Jahren besuchten wir dort unsere Partnerschulen in Kempele in der Nähe von Oulu, dieses Mal vom 17.-28.2.2016.

Waren es einige Wochen vorher noch -40 Grad, so begrüßten uns nun „angenehme“ -1 Grad, viel Schnee und natürlich eine Gruppe aufgeregter finnischer Gastschüler sowie ihre Familien. Die Aufregung ergab sich zum einen daraus, dass sich die Hälfte der Schüler nun nach eineinhalb Jahren wiedersah und sich dementsprechend glücklich in die Arme fiel, der andere Teil der Gruppe sich zum ersten Mal sah, aber ebenso überschwänglich begrüßt wurde. Im Laufe der Woche konnten wir dann auch noch das ‚volle Programm‘ des finnischen Winters mit Schneefall und bis zu -14 Grad erfahren.

Finnische Schüler zu Gast am WBG: Intensiver Austausch - tränenreicher Abschied

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K800 fotofinnlKaum jemand konnte glauben, dass unser  Aufenthalt im vergangenen Februar im finnischen Kempele schon ein halbes Jahr her war. Dort erlebten wir noch den finnischen Winter mit seinen teilweise -30 Grad und nun konnten die deutschen Schüler endlich ihre finnischen Austauschpartner in Deutschland in Empfang nehmen – dieses Mal allerdings bei + 30 Grad. Die Gäste aus dem Norden Europas wurden am 26. August freudig, aber auch aufgeregt, am Bahnhof in Wunstorf empfangen. Und wie jedes Jahr gab es sowohl die „Alten“ als auch die „Neuen“: während die Hälfte der Schüler schon in Finnland gewesen war und somit zumeist sehnsüchtig ihre Austauschpartner(innen) erwartete, kannte die andere Hälfte ihre finnischen Austauschpartner „lediglich“ über schriftlichen Kontakt sowie die bekannten sozialen Netzwerke und war dementsprechend sehr gespannt.

Tour de Rom

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K800 Rom 2015Ok, wir hatten keine Fahrräder und es war kein Wettkampf, aber wir sind viel gelaufen … und das war mindestens genauso anstrengend …

Unsere erste Etappe führte von Hannover nach Rom.

Nachdem wir uns um 6:15 Uhr am Flughafen in Hannover getroffen hatten, landeten wir nach einem Zwischenstopp in Stuttgart um ca. 12:30 in Rom.

Die spannendsten Sachen in Rom sind unserer Meinung nach der Vatikan, die Spanische Treppe und die Ostia Antica.

Die Ostia Antica ist eine im siebten Jahrhundert v. Chr. gegründete Hafenstadt an der Tibermündung. Heute kann man die Ruinen der Stadt besichtigen. Am besten erhalten ist das Theater, welches wir uns ebenfalls angesehen haben. Übrigens können wir bestätigen, dass die Akustik bemerkenswert ist.

Im Vatikan mussten wir ca. 2 Stunden in der prallen Mittagssonne anstehen, bis wir endlich den Petersdom betreten durften. Alles in dieser gigantischen Kirche ist prunkvoll ausgeschmückt, besonders die Decke und die Wände.

Hoch motiviert sind wir dann die Kuppel bis zum höchsten erreichbaren Punkt nach oben gestiegen. Oben, völlig erschöpft angekommen, konnte man die wunderschöne Aussicht auf Rom durch Gitterstäbe genießen.

Sehr interessant sind ebenfalls die Kapitolinischen Museen, in denen unter anderem eine Statue der Wölfin mit Romulus und Remus zu sehen ist.

Die Spanische Treppe ist ein Treffpunkt sowohl für Touristen als auch für die Römer. Dies ist unter anderem ein Grund dafür, dass sich dort besonders viele Verkäufer  versammelt haben. Außerdem befinden sich an der Spanischen Treppe zahlreiche Geschäfte.

Die einzigen Negativaspekte dieser Stadt, die man finden kann, sind die überfüllten Bahnen und die brennende Hitze mit teilweise wenig schattenspendenden Optionen. Ohne die Trinkwasserbrunnen könnte es viele Hitzeschläge geben.

Nichtsdestotrotz hat uns „Die Ewige Stadt“ mit den antiken Gebäuden sehr beeindruckt. Die erdrückende Anzahl an Sehenswürdigkeiten hat uns leider daran gehindert, alles von der Stadt zu entdecken. Deswegen ist sie definitiv eine weitere Reise wert.

Marc Leonard Schulte, Anton Vogt