Das Buddy Projekt

Das Wort "Buddy" leitet sich aus dem englischen Wort für "Kumpel"ab. Ein Buddy in der Schule übernimmt Verantwortung für sich und andere und hilft so, das Schulleben positiv mitzugestalten. Am WBG sorgen eine große Zahl an Buddys in unterschiedlichen Projekten dafür, dass das Schulleitbild: "Wertschätzung - Bildung - Geborgenheit" eine aktive Umsetzung findet.

Das von der Vodafone Stiftung ins Leben gerufene Buddy-Projekt ist ein Programm für Soziales Lernen, das sich an Schulen richtet. Gemäß dem Motto "Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen" soll es Kinder und Jugendliche stärken und dazu führen, dass sie Verantwortung für sich und andere übernehmen und Konflikte konstruktiv lösen. Derzeit wird das Buddy-Projekt vor allem in den Klassen 5 bis 10 eingesetzt.

Das Buddy-Projekt wurde in Niedersachsen in Kooperation mit der Landesschulbehörde an 100 Schulen eingeführt. Für jede Schule erarbeiteten speziell ausgebildete Buddy-Trainer gemeinsam mit den Lehrern ein individuell zugeschnittenes Programm für Soziales Lernen. Auf dieser Basis entstanden Buddy-Praxisprojekte an den Schulen. Darin übernehmen Schüler beispielsweise Patenschaften für jüngere Mitschüler, unterstützen behinderte Mitschüler im Schulalltag, setzen sich als Streitschlichter ein oder unterstützen Mitschüler in Förderprogrammen usw.. Anhand der Erfahrungen, die die Schüler in diesen Projekten machen, sollen sie auch Werte und Kompetenzen für ihr Leben entwickeln.

Die Ansätze des Buddy-Projekts können vielseitig eingesetzt werden, beispielsweise um einen Beitrag zur Sucht- und Gewaltprävention zu leisten, kooperatives Lernen zu fördern oder die Schülervertretung zu stärken.

Der pädagogische Ansatz basiert auf drei Säulen:

  • Lebensweltorientierung: Das Buddy-Projekt setzt an den      individuellen Bedürfnissen der Schüler an und löst reale Probleme in      Schulen.
  • Peergroup Education: Das Projekt stärkt die      Kompetenzen der Jugendlichen und nutzt, dass sie voneinander lernen und      sich gegenseitig helfen.
  • Systemischer Ansatz: Das Buddy-Projekt setzt bei      den einzelnen Schülern an, wirkt aber auch auf das Klassenklima und      verbessert die Schulkultur.

Es ergeben sich positive Effekte auf verschiedenen Ebenen:

  • Schüler erleben stärkere Akzeptanz. Sie lernen, dass sie selbstständig      Aufgaben bewältigen und Konflikte lösen können. Ihr Selbstbewusstsein wird      gestärkt.
  • Lehrer werden nachhaltig entlastet, da die Schüler Probleme      selbstständig lösen. Das Buddy-Projekt verbessert das Klassenklima und das      Lernverhalten der Schüler. 

 

Quelle und weitere Informationen unter http://buddy-ev.de/.

Spielcontainerbuddies

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Die Betreuung des "Spielecontainers" auf dem Schulhof der Jahrgänge 5, 6 und 7 fällt in das Aufgabenfeld der Containerbuddys. Sie organisieren selbstständig die Ausleihe von Bällen und Spielgeräten aus dem Spielecontainer. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5, 6 und 7 können in den Pausen vormittags und in der Mittagspause Bälle, Seile, Pedalos und Schachfiguren ausleihen. Die Container-Buddys verteilen gegen je ein Pfand (Schülerausweis oder Busfahrkarte) die gewünschten Spielgeräte und sammeln sie zum Ende der Pause wieder ein.

Pausenbuddies

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Schüler helfen Lehrern bei der Aufsicht

"Geht ihr bitte in die Pausenhalle oder nach draußen?" Dass Aufsicht führende Lehrer diesen Satz sagen, ist normal. Seit November 2008 hört man ihn im Wilhelm-Busch-Gymnasium allerdings auch aus Schülermund. Der Grund: Als so genannte "Pausenbuddys" unterstützen freiwillige Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis sieben die Lehrer bei der Pausenaufsicht im Osttrakt. Zu zweit oder zu dritt gehen sie durch die Klassenräume, um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen auf diese Weise Verantwortung dafür dass sich alle wohl fühlen und als Gemeinschaft verstehen. Die Schülerinnen und Schüler agieren selbständig und wissen auch ohne Nachfrage schnell, was zu tun ist.