"Das habe ich mal gekonnt?!" - Abiturienten des Neuen Gymnasiums feiern ihr silbernes Abitur

Veröffentlicht in Das WBG

K800 IMG 2050 2017BWie die Zeit vergeht. Vor einem Vierteljahrhundert ist der damalige dienstälteste Außenminister, Hans-Dietrich Genscher, von der Bühne der aktiven Politik zurückgetreten. Eine Ära ging damit zu Ende. Für 58 jugendliche Schaumburger war 1992 ebenfalls ein Startschuss in eine neue Lebensphase. Sie haben damals am Neuen Gymnasium Stadthagen ihr Abitur abgelegt und jetzt das 25-jährige Jubiläum ihrer Reifezeugnisse an ihrer neuen-alten Wirkungsstätte, dem Wilhelm-Busch-Gymnasium (WBG), gefeiert. 1992 war eine bewegte Zeit – auch für das damalige Neue Gymnasium Stadthagen.

Als die silbernen Abiturienten seinerzeit ihre Schule verließen, war das Fortbestehen der Lehranstalt nicht gewährleistet. Erst der Ausbau zur Ganztagsschule mit der Umbenennung zum WBG hat die Existenz der Schule gesichert. Beim Rundgang durch die Schule kamen trotz der an manchen Stellen kaum wiederzuerkennenden Wirkungsstätte Erinnerungen an Unterrichtsstunden, die Arbeit an der Schülerzeitung oder das Spielen in der Theater AG auf. Für manch einen der Jubilare war die Schulführung weniger aufregend, da ihre eigenen Kinder mittlerweile selbst ans WBG gehen und ihnen die Örtlichkeiten vertraut sind. Organisiert wurde das Treffen von der Lauenhägerin Claudia Knoth, die sich ein wenig enttäuscht zeigte, dass weniger als die Hälfte des Jahrgangs 1992 den Weg nach Stadthagen gefunden hatten, obwohl ein Großteil der Schülerschaft ihrer Schaumburger Scholle treu geblieben ist. Am WBG trafen die ehemaligen Schüler des Neuen Gymnasiums auf vier ihrer ehemaligen Lehrer. Helge Krzykowski, Hartmut Bock, Dr. Peter Born und Giesela Fahlbusch hatten die Einladung gerne angenommen und schwelgten in Erinnerungen. Nostalgisch wurde es, als die Herren Bock und Krzykowski ihre alten Notenhefte zückten und die mündlichen Noten mit ihren Ehemaligen besprachen. Dass die Zeiten sich auch im Positiven ändern, merkten die ehemaligen Abiturienten am Ende ihres Besuches. Vor 25 Jahren gab es als Lohn für den Fleiß in den Abi-Klausuren die Abi-Zeugnisse. Am Ende des geselligen Vormittags hielten die Jubilare ihre alten Klausuren in den Händen und staunten, was sie damals alles so geschrieben, gerechnet und gewusst haben.K800 IMG 2050 2017A